The Black Power Mixtape 1967 – 1975

Ein filmisches Mosaik über die Black-Power-Bewegung der USA, eine der bis heute bedeutendsten Bürgerbewegungen aller westlichen Demokratien.

Ein Dokumentarfilm von Göran Hugo Olsson
Schweden / USA / Deutschland – 92 Minuten

Die deutsche Fassung ist auf DVD erhältlich.

Doku: Waffen für die Welt – Export außer Kontrolle

In Mexiko tobt seit vielen Jahren ein blutiger Drogenkrieg, der bis heute über 70.000 Menschenleben gefordert hat. Vier mexikanische Bundesstaaten dürfen ausdrücklich nicht mit deutschen Sturmgewehren beliefert werden. Und doch findet man hier, wie in vielen anderen Krisenregionen der Welt, immer wieder auch deutsche Produkte. Ob in Mexiko, Kolumbien, Sudan, Südsudan, auf dem Balkan und anderswo, überall werden deutsche Kleinwaffen für ihre Zuverlässigkeit geschätzt – und sind im Übermaß vorhanden.

Wie kommen diese Waffen, insbesondere Sturmgewehre, in die Hände von Massenmördern, Terroristen und anderen Verbrechern? Wie können deutsche Maschinengewehre in Krisenregionen gelangen, wo damit tagtäglich Menschenrechtsverletzungen begangen werden? Der investigative Dokumentarfilm „Waffen für die Welt – Export außer Kontrolle“ beleuchtet den angeblich streng regulierten Export von Kleinwaffen, der jedoch offensichtlich außer Kontrolle geraten ist.

Origin: RBB
Land: Deutschland
Jahr: 2013
Arte+7: 04.02-11.02.2014

Comrade, where are you today?

Im Jahr 1988 verlässt die 20-jährige Finnin Kirsi Marie Liimatainen – direkt nach dem Abitur und ihrer aktiven Zeit in der Hausbesetzerszene – ihre Heimatstadt Tampere und fliegt in die DDR. Sie und ihre Kommilitonen sind für ein Jahr an die FDJ-Jugendhochschule „Wilhelm Pieck“ nach Ost-Berlin eingeladen worden, um die Theorie und Praxis des Marxismus-Leninismus zu studieren. Die Studenten kommen aus der ganzen Welt, aus insgesamt 80 Ländern – beidseits des Eisernen Vorhangs. Sie sind Funktionäre, Befreiungskämpfer oder linke Aktivisten, die sich legal oder illegal im Untergrund in ihren Heimatländern engagieren. Das Spektrum ist breit, aber was sie alle eint ist die Hoffnung auf eine bessere Welt und die Bereitschaft dafür zu kämpfen. In der Schule herrscht eine überzeugende internationale Solidarität, aber der real existierende Sozialismus in der DDR ist ein widersprüchliches Erlebnis für Kirsi; die Unterschiede zwischen Theorie und Praxis sind offensichtlich.

Im Sommer 1989 endet das Studienjahr und die Studenten verteilen sich in der ganzen Welt.

Knapp 24 Jahre später begab sich die Finnin in Begleitung auf die Suche nach ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen. Begleitet von einer Kamera reiste sie nach Nicaragua, Südafrika, Chile, Bolivien, in den Libanon, Deutschland und Finnland.

Was ist aus ihren geworden, was ist geblieben von ihrer gemeinsamen Zeit, von ihren Überzeugungen und Ansichten?

Der Dokumentarfilm befindet sich derzeit in der Postproduktion. Zur Fertigstellung suchen die Macherinnen und Macher noch finanzielle Unterstützung über eine Crowdfunding-Plattform.