nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

nachschlagECUADOR
Nach Gewalttaten in der Hafenstadt Guayaquil ist Präsident Guillermo Lasso mit der Führung von Polizei, Armee, Gouverneursamt und der Bürgermeisterin Cynthia Viteri zusammengetroffen. Unmittelbar danach wurde die Absetzung von Polizeichefin Tannya Varela bekannt gegeben.

HONDURAS
Xiomara Castro wurde am Donnerstag als erste Präsidentin von Honduras vereidigt. Sie wurde am 28. November 2021 mit deutlichem Vorsprung in das Präsidentenamt gewählt. Ihre Partei Libre hat ihren Ursprung im Widerstand gegen den Putsch 2009, mit dem der damalige linke Präsident Manuel Zelaya aus dem Amt entfernt worden war.

KOLUMBIEN
Die Mission der Vereinten Nationen (UNO) zur Verifizierung des Friedensabkommen hat ihren Bericht präsentiert und nach fünf Jahren der Umsetzung eine Bilanz gezogen. Demnach vollziehen 10.500 der insgesamt rund 14.000 ehemaligen Kämpfer:innen der Farc-EP ihre Wiedereingliederung in das Zivilleben außerhalb der dafür eingerichteten 24 “Territorialen Gebiete für die Ausbildung und Wiedereingliederung”. Die Gründe dafür liegen in der unzureichenden Umsetzung des Friedensabkommen und der andauernden Bedrohungslage für die Unterzeichner:innen des Abkommens.

KUBA
Fast im Wochentakt werden derzeit neue Anträge für die Gründung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auf Kuba genehmigt. Am Donnerstag wurde die letzte Runde von 88 Anträgen bestätigt, womit die Anzahl der KMU auf 1707 angewachsen ist.

Kuba arbeitet die Ausschreitungen vom 11. Juli 2021 juristisch auf. Am Montag teilte die Generalstaatsanwaltschaft der sozialistischen Republik mit, dass in diesem Zusammenhang gegen 790 Personen Verfahren eingeleitet worden sind.

PERU
Fast zwei Wochen nach dem schweren Ölunfall in Peru am 15. Januar, bei dem mehr als 1.800 Quadratkilometer Strand und 7.139 Quadratkilometer Meer verschmutzt wurden, weist der spanische Ölkonzern Repsol die Verantwortung für den Vorfall noch immer weitestgehend von sich.

VENEZUELA
Die venezolanische Opposition hat es nicht geschafft, die erforderliche Mindestzahl an Unterschriften für ein Abberufungsreferendum gegen Präsident Nicolás Maduro zu sammeln.

Führende Mitglieder der regierenden Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV) haben die Justizbehörden aufgefordert, den Oppositionspolitiker Juan Guaidó zu verhaften.

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