nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

nachschlagARGENTINIEN
Erinnerung: Am 24. März 1976 putschte in Argentinien das Militär. Zehntausende Oppositionelle wurden ermordet – ­darunter auch Deutsche wie der Student Klaus Zieschank

Durchsuchungen bei Nachrichtensender in Argentinien: Maßnahmen der Justiz werden mit Verdacht auf Steuerbetrug begründet. Indalo-Mediengruppe hatte kritisch über Regierung berichtet

BRASILIEN
Druck von rechts: Brasiliens Regierung steht weiter unter Druck. Am Sonntag gingen in zahlreichen Städten in siebzehn Bundesstaaten Hunderttausende auf die Straße, um gegen die Arbeiterpartei (PT) und für eine Amtsenthebung von Präsidentin Dilma Rousseff zu demonstrieren.

GUATEMALA
In Guatemala hat sich Präsident Jimmy Morales für die Wiedereinführung der Todesstrafe ausgesprochen, über die im Land derzeit heftig debattiert wird. Die Befürworter dieser Maßnahme wollen dadurch die steigende Kriminalität bekämpfen.

HONDURAS
Siemens hält weiter an den Plänen des bislang größten privaten Wasserkraftwerks in Honduras, Aqua Zarca, fest. Und das obwohl Gewalt gegen Gegner des Projekts zu nimmt. Dem Konzern scheint das egal zu sein.

KOLUMBIEN
Eigentlich wollten Regierung und Farc-Guerilla am Mittwoch den Friedensvertrag unterzeichnen. Das ist jetzt erst einmal verschoben.

KUBA
Den Kubanern ist US-Präsident Barack Obama willkommen. Ansonsten reagieren sie gelassen auf den Besuch.

Die Bilder, die am gestrigen Montag in Havanna zu sehen waren, werden in die Geschichte eingehen. An seinem ersten offiziellen Besuchstag in der kubanischen Hauptstadt legte US-Präsident Barack Obama zunächst einen Kranz am Ehrenmal für Kubas Nationalhelden José Martí nieder, der 1895 im Kampf gegen die spanische Kolonialmacht getötet worden war. Hinter ihm waren die großen Reliefs der Comandantes Che Guevara und Camilo Cienfuegos zu sehen.

Wenn US-Präsident Barack Obama heute Kuba besucht, werden die Gedanken vieler Menschen bei der politischen Gefangenen Ana Belén Montes sein, deren persönliches Schicksal eng mit dem Annäherungsprozess zwischen beiden Ländern verbunden ist. Dem Weißen Haus war Ende Februar eine von Tausenden unterzeichnete Petition übergeben worden, die Obama aufforderte, die politische Gefangene zu begnadigen.

Für das am Freitag stattfindende Konzert der Rolling Stones in der kubanischen Hauptstadt Havanna laufen die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren. Rund eine halbe Million Zuschauer werden erwartet.

PERU
Am 10. April wählen die Peruanerinnen und Peruaner in der ersten Wahlrunde ihren neuen Präsidenten oder Präsidentin. Viele altbekannte und ein paar neue Kandidaten rissen niemanden vom Hocker, bis die staatliche Wahlbehörde die Karten neu mischte

VENEZUELA

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog

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