nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

nachschlagBRASILIEN
Brasilianische Yanomami erhalten Tausende von Blutproben zurück. Vor mehr als 45 Jahren wurden sie ihnen ohne Einwilligung entnommen.

ECUADOR
Zwei deutsche Ermittler von Polizei und Staatsanwaltschaft wollen in Ecuador Spuren von Nazikriegsverbrechern ausfindig machen, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in das südamerikanische Land abgesetzt haben könnten. Das berichtete die Botschaft Ecuadors in Berlin.

KUBA
Erstmals seit 50 Jahren treffen sich die obersten Führer der Vereinigten Staaten von Amerika und Kuba. Schauplatz der historischen Zusammenkunft ist der Gipfel amerikanischer Staatschefs in Panama.

Provokationen gegen Kuba und Venezuela beim Amerikagipfel in Panama geplant. CDU-Politiker, die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und die rechtslastige »Internationale Gesellschaft für Menschenrechte« (IGFM) präparieren kubanische Systemgegner für Provokationen beim 7. Amerikagipfel.

Kubanische Medien veröffentlichten am Sonnabend Fotos des früheren Präsidenten Fidel Castro, der am Montag vergangener Woche in der 2013 von ihm eröffneten Schule »Vilma Espín Guillois« mit 33 venezolanischen Aktivisten zusammengetroffen war.

Die Entwicklung in Kubas neuer Sonderwirtschaftszone von Mariel (ZEDM) scheint langsam an Fahrt aufzunehmen. Nach einem Bericht des Wirtschaftsmagazins “Cuba Standard” wurden bereits 120 Projekte genehmigt, wobei insgesamt über 300 Anfragen von ausländischen Unternehmen eingegangen sind.

Die kubanische Regierung arbeitet derzeit an einem Programm, um das Internet in den nächsten fünf Jahren für alle Kubaner “verfügbar und erschwinglich” zu machen, sagte vor wenigen Tagen der zuständige Funktionär des Kommunikationsministeriums in einem Interview mit dem Onlinemagazin Cubadebate. Kuba will im Rahmen der UN bis zum Jahr 2020 konkrete Ziele zur Verbesserung des Zugangs zu Informationstechnologien erreichen.

MEXIKO
In einem Kommuniqué, unterzeichnet von Subcomandante Insurgente Galeano, hat die indigene Widerstandsbewegung Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) die Abhaltung eines Forums angekündigt, in dem über Formen des Kampfes gegen einen „immer furchtbareren und destruktiveren“ Kapitalismus beraten werden soll.

Nach offiziellen Angaben der mexikanischen Einwanderungsbehörde INM (Instituto Nacional de Migración) ist die Zahl inhaftierter Migrantinnen unter der Präsidentschaft von Enrique Peña Nieto auf 28.693 Frauen angestiegen.

PERU
Nach der Pause über die Osterfeiertage gehen die Proteste gegen das Kupferbergwerk-Projekt Tía im peruanischen Departamento Arequipa in der Provinz Islay im Distrikt Cocachacra in eine neue Runde.

URUGUAY
Der neue uruguayische Präsident Tabaré Vásquez hat Details zur Arbeitsweise einer Kommission für Wahrheit und Gerechtigkeit bekannt gegeben. Diese Kommission wird Menschenrechtsverbrechen untersuchen, die in Uruguay während der Militärdiktatur (1973-1985) begangen wurden.

VENEZUELA
Einen Monat, nachdem US-Präsident Barack Obama Venezuela per »Executive Order« zu einer »Bedrohung der nationalen Sicherheit« der Vereinigten Staaten erklärt hat, bemüht sich Washington um Schadensbegrenzung. Am Mittwoch traf einer der wichtigsten Funktionäre des State Department, Thomas Shannon, zu einem Überraschungsbesuch in Caracas ein.

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