nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

nachschlagARGENTINIEN
Das Komitee für Entkolonisierung der Vereinten Nationen hat in einer Resolution Großbritannien aufgefordert, erneut mit Argentinien über den Status der Malwinen-Inselgruppe („Falklandinseln“) zu verhandeln.

BRASILIEN
Das Regierungsprogramm „Maís Médicos“ (Mehr Ärzte) ist inzwischen in 3.819 Gemeinden Brasiliens präsent und gewährleistet die medizinische Grundversorgung von 50 Millionen Menschen. Dies gab die Präsidentin des südamerikanischen Landes, Dilma Rousseff, bekannt.

EL SALVADOR
Die Regierung der USA hat die Auszahlung von Entwicklungshilfe aus dem Millenium-Challenge-Fonds in Höhe von 277 Millionen US-Dollar davon abhängig gemacht, dass El Salvador gentechnisch verändertes Mais-Saatgut von Monsanto kauft.

HONDURAS
Vertreter von sozialen Bewegungen haben am fünften Jahrestag des Putsches gegen den honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya eine verherende Bilanz der Menschenrechtslage im Land gezogen.

KUBA
Der Präsident des Internetkonzerns Google, Eric Schmidt, hat am vergangenen Wochenende in Begleitung von drei hochrangigen Managern Kuba besucht.

Die Anzahl der großen Solarparks auf Kuba wird noch in diesem Jahr um sieben neue Parks auf dann insgesamt 14 ausgebaut. Wie die Tageszeitung Granma berichtet, sollen die neuen Anlagen 8,15 Megawatt erzeugen.

Das kubanische Parlament will in dieser Woche eine wirtschaftliche Bilanz der letzten eineinhalb Jahre ziehen und die Weichen für den Kurs der kommenden Monate stellen.

MEXIKO
Nach Angaben der Sonder-Staatsanwaltschaft für die Ermittlung von Straftaten gegen die Meinungsfreiheit (Fiscalía Especial para la Atención de Delitos cometidos contra la Libertad de Expresión) sind in den vergangenen 14 Jahren in Mexiko 102 Journalisten ermordet worden.

VENEZUELA
Die Regionaldirektorin des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) für Lateinamerika und die Karibik, Jessica Faieta, hat die Bemühungen Venezuelas im Kampf um die Beseitigung der Armut und Ungleichheit sowie die Förderung der sozialen Gerechtigkeit anerkannt.

Aram Aharonian zur politischen Situation in Venezuela nach dem Abklingen der größten oppositionellen Proteste

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog

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