nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

nachschlagBOLIVIEN
Referendum über erneute Amtszeit von Morales in Bolivien geplant. Wie der Senat am Dienstag mitteilte, soll am 21. Februar kommenden Jahres eine Volksabstimmung zu einer entsprechenden Verfassungsänderung stattfinden.

BRASILIEN
Gegen den deutschen Autokonzern Volkswagen ist in Brasilien eine Zivilklage wegen seines Verhaltens während der Militärdiktatur in dem südamerikanischen Land eingereicht worden. VW habe während der Diktatur in den Jahren 1964 bis 1985 die Folter und illegale Festnahme von Mitarbeitern hingenommen, begründete das Arbeiterforum für Wahrheit, Gerechtigkeit und Reparation am Dienstag seine Klage in São Paulo.

KOLUMBIEN
Papst Franziskus hat vor einem Scheitern der Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und Vertretern der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) in Havanna gewarnt.

In Havanna wurde in der Nacht zum Donnerstag Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal reichten sich der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos und der oberste Befehlshaber der »Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens« (FARC), Timoleón Jiménez (Comandante Timochenko), die Hand und unterzeichneten ein Abkommen über die juristische Aufarbeitung des bewaffneten Konflikts, in dem sich beide Seiten seit mehr als einem halben Jahrhundert gegenüberstehen. »Der Frieden ist da«, jubelte die Delegation der FARC-Guerilla im Internetdienst Twitter, und auch Santos erklärte: »Heute gehen wir in dieselbe Richtung, zum Frieden.«

KUBA
Papst Franziskus will sich in Kuba und den USA für die weitere Normalisierung des Verhältnisses zwischen beiden Ländern einsetzen. Die Wiederaufnahme der Beziehungen bezeichnete das Oberhaupt der katholischen Kirche am Sonnabend bei seiner Ankunft in Havanna als »Zeichen für den Sieg einer Kultur des Dialogs«.

Die deutschsprachige Ausgabe der Granma begleitete den Papstbesuch mit einem Liveticker.

Trotz Annäherung der USA an Kuba: Die Propagandasender machen unbeirrt weiter. Die Kritik daran nimmt zu.

MEXIKO
Schon 2008 entdeckte das Bundesausfuhramt alarmierende Unregelmäßigkeiten beim Export der G36-Gewehre nach Mexiko. „Erhebliche Defizite“ wurden laut SWR-Recherchen dem Wirtschaftsministerium gemeldet. Doch das genehmigte bis 2010 weitere Ausfuhren.

PUERTO RICO
Die Regierung Puerto Ricos hat einen Plan zur Umstrukturierung der Schulden vorgelegt. Nun sind die Gläubiger am Zug.

VENEZUELA
Nach fünfstündigen Verhandlungen haben sich die Präsidenten von Venezuela und Kolumbien, Nicolás Maduro und Juan Manuel Santos, am Montag (Ortszeit) in Quito auf Maßnahmen geeinigt, um die seit Wochen angespannten Beziehungen zwischen den beiden südamerikanischen Ländern zu normalisieren.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog

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