nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

nachschlagBOLIVIEN
Boliviens linker Präsident Evo Morales steht vor der Wiederwahl. Die Opposition hofft auf Stimmenteilung.

BRASILIEN
Brasilien steuert nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl auf einen Stichentscheid zu. Staatschefin Dilma Rousseff von der links-zentristischen Arbeiterpartei PT verpasste am Sonntag die für einen Erstrunden-Sieg notwendige absolute Mehrheit. Sie muss sich nun in drei Wochen ihrem Herausforderer Aécio Neves von der eher mitte-rechts stehenden Sozialdemokratischen Partei PSDB stellen.

Bei den Parlamentswahlen gab es einen Rechtsruck. Eine Erhebung des Gewerkschaftsverbandes DIAP zeigt, dass im zukünftigen Parlament konservative und rechtsgerichtete Abgeordnete die Mehrheit stellen werden.

ECUADOR
Ecuadors Präsident Rafael Correa hat den Handelsvertrag Ecuadors mit der Europäischen Union gegen Kritiker verteidigt. Es sei kein Freihandelsvertrag, wie der Regierung vorgeworfen worden sei, sagte Correa in der Sendung „Enlace Ciudadano“ am Samstag.

KUBA
Die kubanische Regierung plant die allmähliche Übergabe gastronomischer Dienstleistungen an private Betreiber. Derzeit sind bis zu 68 Prozent der Betriebe in staatlicher Hand. Die schrittweise Privatisierung wird insgesamt 7.480 Firmen betreffen.

MEXIKO
In Mexiko-Stadt und in den Bundesstaaten Guerrero und Chiapas protestierten fast 50.000 Mexikaner wegen des Verschwindens von 43 Studenten.

VENEZUELA
Venezuelas Oppositionsbündnis Tisch der Demokratischen Einheit (MUD) hat den ehemaligen Radio- und Fernsehmoderator Jesús „Chúo“ Torrealba zu seinem neuen Generalsekretär ernannt.

Letzte Woche sind in Caracas der Parlamentsabgeordnete der regierenden Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV), Robert Serra, und seine Lebensgefährtin María Herrera ermordet worden.

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