nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

nachschlagARGENTINIEN
Während einer Rede zu Ehren des verstorbenen Ex-Präsidenten Nestor Kirchner hat Argentiniens Präsident Alberto Fernandez beteuert, dass das Land “nicht vor dem IWF niederknien wird”. Er wolle deshalb Neuverhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) beginnen und eine Rückzahlung der Schulden erwirken, welche “die Zukunft des Volkes nicht gefährdet”.

KUBA
Die anhaltende Inflation zählt laut der kubanischen Regierung zu den größten Problemen der im Januar gestarteten Währungsreform. Wie der Leiter der Reformkommission, Marino Murillo, auf der jüngsten Sitzung des Parlaments bekannt gab, sind die Preise im staatlichen Einzelhandel um 60 Prozent gestiegen, auf dem informellen Markt liegt die Inflation bei 6.900 Prozent.

Nur wenige Monate nach den teils gewalttätigen Demonstrationen und Ausschreitungen in der kubanischen Hauptstadt Havanna und weiteren Städten am 11. Juli scheint der politische Frieden in Kuba bereits wieder gefährdet zu sein. So rief eine Gruppe um den Dramaturgen Yunior García Aguilera für den 15. November zu Demonstrationen im ganzen Land auf und sorgte damit schon im Vorfeld international für Schlagzeilen.

PERU
Mit 68 Ja- bei 56 Nein-Stimmen und einer Enthaltung hat das peruanische Parlament dem neuen Ministerkabinett sein Vertrauen und weitere Unterstützung ausgesprochen. Die Abstimmung war nötig geworden, nachdem Präsident Pedro Castillo nach nur zweieinhalb Monaten Amtszeit seinen umstrittenen Premierminister, Guido Bellido, zum Rücktritt gezwungen und eine umfassende Kabinettsumbildung beschlossen hatte.

NICARAGUA
Daniel Ortega gewinnt die Präsidentschaftswahlen in Nicaragua mit über 70 Prozent.

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