nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

nachschlagLATEINAMERIKA
Tali Goldman und Tomás Pont Verges analysieren die drei großen Medienkonglomerate, die bestimmen wollen, was Lateinamerikaner denken, konsumieren und wählen sollen.

ARGENTINIEN
Nach fünfzehn Jahren Kampf und zahlreichen Gerichtsverhandlungen wurde zu Wochenbeginn eine Grundsatzeinigung zwischen Argentinien und verschiedenen US-Hedgefonds verkündet. Die Regierung unter dem neuen Präsidenten Mauricio Macri erklärte sich bereit, 4,65 Milliarden US-Dollar (4,25 Milliarden Euro) an vier der hartnäckigsten »Geierfonds«, wie die frühere Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner sie nannte, auszuzahlen. Für die vermeintlichen Gläubiger ist das ein Profitsegen.

ECUADOR
Die Vertreterin des Flüchtlingshilfswerkes der Vereinten Nationen (UNHCR), Sonia Aguilar, hat die Flüchtlingspolitik Ecuadors als beispielhaft gewürdigt.

HONDURAS
Der Mord an einer bekannten Menschenrechts- und Umweltaktivistin Berta Cáceres hat in dem mittelamerikanischen Honduras und international für Bestürzung gesorgt. Cáceres hatte sich gegen Großprojekt mit Siemens-Beteiligung engagiert.

KOLUMBIEN
In Kolumbien ist am Montag der Bruder von Ex-Präsident Álvaro Uribe, Santiago Uribe Vélez, wegen der Gründung der paramilitärischen Gruppe „Die 12 Apostel“ in den neunziger Jahren festgenommen worden.

KUBA
Heinz Fischer besuchte als erstes österreichisches Staatsoberhaupt Kuba. Am Mittwoch unterzeichneten Vertreter beider Länder in Havanna eine Vereinbarung zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit, in der auch die Regulierung von Kubas Schulden gemäß der jüngsten Übereinkunft mit dem »Pariser Club« bestätigt wurde.

Die britische Rockband Rolling Stones wird am 25. März in Kubas Hauptstadt ein Freikonzert geben. Das Musikinstitut beim kubanischen Ministerium für Kultur bestätigte, was die Gruppe am Montag auf ihrer Homepage angekündigt hatte.

NICARAGUA
Das US-amerikanische Climate Reality Project hat Nicaragua neben Schweden und Costa Rica als Vorreiter auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien benannt. Die Umweltschutzorganisation wurde 2006 vom früheren US-Vizepräsidenten (1993 – 2001) Al Gore gegründet.

VENEZUELA
Venezuela leidet unter den Folgen der Weltwirtschaftskrise. Doch ein Sturz von Präsident Nicolás Maduro ist noch längst nicht ausgemacht. Ein Gespräch mit Luis Britto García

An der Spitze der Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV) wächst die Sorge über die Schwäche des eigenen Lagers im Kampf gegen Amtsmissbrauch und Korruption. Aus diesem Grund ruft die Führung die eigene Basis auf sich im Kampf mehr zu engagieren.

Venezuelas Regierung hat einen Plan zum Ausbau der Landwirtschaft vorgestellt. Der „Agrarplan Zamora Bicentenario 2013-2019“ sieht zahlreiche Maßnahmen zur Erhöhung der Nahrungsmittelproduktion vor.

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